Foto: Alina Dubach

Foto: Alina Dubach


Freaky Yorik of Riverside Rovers

Yorik wurde am 5. Juli 2016 im Kennel of Riverside Rovers bei Ursula Hagenbucher geboren. Er verbrachte dort mit seinen fünf Geschwistern eine unbeschwerte Welpenzeit und wurde bestens aufs Leben vorbereitet. Am 9. September 2016 war es endlich soweit und Yorik zog zu uns ins Zürcher Weinland. Seither begleitet er mein Leben. Er teilt meinen Büroalltag während 3 Tagen pro Woche, wo er gerne den ganzen Tag verschläft oder er begleitet mich in der Freizeit auf Ausritten mit meinem Pferd durchs wunderschöne Thurtal. Natürlich fehlen auch ausgedehnte Spaziergänge nicht. Am liebsten, wie es sich für einen echten Toller gehört, mit Wasser um zu plantschen und zu schwimmen. Yorik ist bei seinen Menschen - und manchmal auch bei auserwählten Fremden - sehr verschmust und anhänglich. Er ist ein richtiger Schosshund und findet, er habe prima Platz auf den Menschen. Die Nähe zu seinem Rudel ist ihm sehr wichtig und wo immer wir uns aufhalten, ist Yorik nicht weit. 

Draussen ist Yorik immer der Nase nach unterwegs und schnüffeln gehört eindeutig zu seinen liebsten Beschäftigungen. Er ist blitzschnell, agil und immer wachsam. Ich bin sehr froh, wenn ich Rehe und Katzen vor ihm sehe, dann klappts auch meistens mit dem Rückruf.

Seit er 9 Monate alt ist, wird Yorik im Mantrailing geführt. Eine Arbeit, die ihm voll und ganz gerecht wird, kann er doch hier seine exzellente Nase wunderbar einsetzen. Auch, so finde ich, ist die Nasenarbeit für den manchmal sehr hochtourigen Toller eine hervorragende Möglichkeit, um ihn ruhig und konzentriert zu arbeiten. Eine weitere Leidenschaft von Yorik und ganz retrieverlike ist die Dummyarbeit. Auch hier trainieren wir regelmässig und bauen die Dummysuche auch gerne in unsere Spaziergänge ein.


Am 4. August 2017 hat Yorik Gesellschaft bekommen und Lennox (Waterfan's Peerless Black Lennox), der Labrador Rüde meines Mannes, ist eingezogen. Yorik hat den Welpen ohne zögern aufgenommen und die beiden waren von der ersten Minute an wie Pech und Schwefel. Die beiden Jungspunde haben unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt und sind manchmal, angesichts des kleinen Altersunterschieds von nur 11 Monaten, auch ziemlich anstrengend. Nichtsdestotrotz: wir würden sie nie mehr hergeben und ein Leben ohne die beiden Wirbelwinde ist gar nicht mehr vorstellbar.